Der Hörspaziergang lädt dazu ein, den Stadtteil Kyritz-West zu entdecken - mit den Alltagsgeschichten von Menschen, die hier zu unterschiedlichen Zeiten angekommen sind. Er führt durch die Geschichte des Stadtteils von den 1950er Jahren bis heute.
Bewohner*innen berichten von ihren persönlichen Erfahrungen, zum Beispiel vom Bau der ersten Häuser, vom Arbeitsalltag im Drei-Schicht-System, von Erlebnissen auf dem Spielplatz, vom Deutschlernen, der Jobsuche und der Kinderbetreuung. So entsteht ein vielstimmiges Bild des Lebens in Kyritz-West.
Der rote Faden all dieser Geschichten ist das Ankommen. Manchmal ganz konkret – in einem neuen Land, einem neuen Stadtteil oder in einer veränderten Nachbarschaft. Und manchmal im übertragenen Sinne: Ankommen kann auch bedeuten, erwachsen zu werden, sich zurechtzufinden und mit anderen Menschen in Verbindung zu sein.
Dieser Hörspaziergang entstand in einem Projekt gemeinsam mit Menschen im Alter von 11 bis 87 Jahren, die regelmäßig in Geschichts- und Medienwerkstätten, bei Ausflügen und Picknicks zusammenkamen.
Im Verlauf des Projekts entstanden Gespräche über das Leben und den Alltag im Stadtteil. Daraus entwickelten sich gemeinsame Themen, die sich nun in den Stationen des Hörspaziergangs wiederfinden.
Persönliche Geschichten verbinden sich mit konkreten Orten im Stadtteil, anhand von Interviews und Klängen können sie angehört werden – eine Einladung an alle, Kyritz-West (neu) zu entdecken!
Museumskuratorin Susanne Lehmann
museum@kyritz.de
zum Projekt „Ankommen in Kyritz-West“ und den einzelnen Projektformaten sowie den
Förderungen finden Sie auf der Webseite des Museumslabors.
www.museumslabor-kyritz.de
Wer mehr über die Geschichte von Kyritz-West wissen möchte, kann sich unter folgendem Link die Informationstafeln zur Ausstellung „Kyritz-West 1950 bis heute“ der ews Stadtsanierungsgesellschaft mbH ansehen.